Tag 15 - 02.02.2017

15. Tag Pinguinos

 
Nach recht stürmischer Nacht, heute bestes Wetter und Temperaturen bis 17°C. Pünktlich 11 Uhr sind wir abfahrbereit.

Aber zuerst wollen wir uns die Königspinguine anschauen. Die Kolonie von 90 bis 100 Tieren hat sich hier vor ca. 9 Jahren gebildet. Lustig, wie sie so daher gewatschelt kommen und besonders niedlich die Kleinen, wie sie sich zwischen den Beinen eines Elterntieres kuscheln. Schnell haben wir auch eine Gruppe von 4 Tieren ausgemacht - sehen die nicht aus wie wir, so wie sie zusammenstehen und beratschlagen.

Nach gut einer Stunde müssen wir aber losfahren. Die Fähre nach Punta Arenas, zurück aufs Festland, geht nur einmal am Tag (14 Uhr) und wir haben noch fast 100 km Piste vor uns.

Die Piste ist gut und führt uns durch abwechslungsreiche Küstenlandschaft. Gegen halb 2 erreichen wir die Fähre - Verladen hat schon begonnen. Die  Fähre über die Magellanstraße benötigt ca. 2,5 Stunden für die Strecke. Starker Wind bläst uns entgegen und es ist auch wieder kälter geworden. Adios wildes, schönes Feuerland.

In Punta Arenas suchen wir am Flughafen erst mal unseren neuen Freund Hektor bei Hertz auf, der uns letzte Woche eine Pickup für besonders gute Konditionen zugesichert hatte - keiner da und Telefon ist auch abgeschaltet. Eigenartig, hatte er uns nicht gesagt, dass er immer hier wäre? Torstens Traum vom Pickup beginnt sich aufzulösen.

In der Stadt finden wir dann noch nach einiger Suche die Zentrale von Hertz. Hier erfahren wir, dass Hektor, an dem Tag wo er uns den Pickup versprach, seinen letzten Arbeitstag hatte. Das schien er aber da noch nicht zu wissen - die Konditionen die er uns versprach, waren wohl doch zu günstig. Aber, Lob an die Mitarbeiter von Hertz, sie wussten davon und nach einigem hin und her, erhielten wir den Pickup wie vereinbart. Am Samstag 9 Uhr können wir ihn abholen. Mal sehen, ob die Mitarbeiter dann dort noch angestellt sind.

Bis dahin - immer die Küste entlang Richtung Süden, bis wir in Küstennähe in einer Flussmündung einen sehr schönen Platz zum Zelten fanden. Holzsammeln hat mich so richtig zum Schwitzen gebracht - erst mal ins Wasser springen. Die Zeit reichte kaum zum Speichern des Fotos, da war ich auch schon wieder raus - gefühlt 5 - 7°C, saukalt.

Wir verbringen den Abend am gemütlichen Lagerfeuer, das der starke Wind richtig anheizt, so dass sogar Glas schmilzt. Unserer reichlicher Holzvorrat aber auch.

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