Tag 27 - 14.02.2017

27. Tag zurück nach Valparaiso

 
Wir hatten schon am Vorabend schemenhaft ein größeres Tier um unser Lager schleichen sehen und einige Tatzenspuren im Sand gesehen. Am Morgen war der noch übrige, recht ansehnliche Rindfleischbrocken, obwohl gut verpackt und beschwert mit einem Stein, bis auf die leere Verpackung weg. Die beiden mickrigen, immer hungrigen Zeltplatz-Miezis konnten es nicht gewesen sein. Auch von ihnen fehlte jede Spur - hatten wohl die Flucht ergriffen. Kann nur ein Puma gewesen sein, die hier in der Gegen häufiger vorkommen sollen.

Letzter Fahrtag: es liegen noch einmal fast 600 km vor uns. Bei guten Straßen genießen wir die Landschaft. Hendriks Navi hat aber ein Einsehen und beschert uns auch jetzt noch mal ein paar 100 m Staubpiste.

Der weit verbreitete Öffnungsmechanismus von Kneipentüren fasziniert uns immer wieder. Hier eine der vielen Varianten.

Ein "Tomatenlaster" hatte wohl seine Ladung nicht richtig gesichert. Die Spur zog sich gut 30 km wie eine Perlenkette am Rand der Straße entlang.

30 km vor dem Ziel, kurze Schrecksekunde: Ein Moment der Unachtsamkeit hatte gereicht - bei der Auffahrt auf die Autobahn ein entgegenkommendes Auto zu spät gesehen. Die guten Bremsen meines Motorrads und die Aufmerksamkeit des Autofahrers verhinderten Schlimmeres. Viel hatte nicht gefehlt, Parfüm- und Schweißgeruch schlugen mir aus der offenen Seitenscheibe entgegen. Nachdem wir uns tief in die Augen geschaut hatten, schimpfte er wie ein Rohrspatz - schnell das Weite gesucht.

Endlich angekommen in der Villa Kunterbund, stehen 10060 km mehr auf dem Tacho. Wir sind glücklich - alle wohlauf und unterwegs alle Situationen und Probleme gemeistert.

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